Ist doch Kacke, Mann!

Ich muss immer wieder lachen, wenn ich an diesen Spruch im ersten Tobey Maguire Spider-Man denken muss., Der fällt mir dann auch immer im richtigen Moment ein.

So auch wieder neulich, als wir bei Miss Ellie zu Besuch waren. Wenn man so zwischen den Schweinen rumstapft, dann hat man nicht nur Erde, sondern natürlich auch die Kacke an den Schuhen. Wenn einer von euch mal in einem Schweinestall war und den Gülleduft der Kacke und des Urins riechen durfte, der weiß, dass das ziemlich penetrant und scharf stinkt.

Das liegt allerdings nicht immer nur an den Räumlichkeiten, sondern auch daran, dass die Tiere (natürlich nicht überall und in allen Fällen) zusätzlich zum Futter auch ein Abführmittel bekommen , dass die Exkremente schön flüssig sind und so dann leicht durch die Spaltböden abfließen können. Cool, was? Und das ist Kacke, Mann!

Bei Schweinen, die wie Miss Ellie gut gefüttert werden und die im Freien leben, funktioniert das alles noch ganz normal und wenn man dann so ein Stück davon aufhebt und anfasst, stellt man fest, dass der Klumpen eine ziemlich feste Konsistenz hat (eben wie es sein sollte), überhaupt nicht stark riecht und einem so auch eine Auskunft darüber gibt, dass es den Tieren gut geht. Ein Aspekt, an den ich vorher nie gedacht habe, der mir jetzt aber doch deutlich bewusst geworden ist.

Schon zwei Monate alt und ganz schön groß…

Gestern war ich nach einem Monat mal wieder bei Miss Ellie zu Besuch. Sie ist jetzt schon zwei Monate alt und in diesen vergangenen vier Wochen hat sich schon ganz schön wieder was getan.

Die Kleinen sind nicht nur schon wieder ordentlich gewachsen, sondern fressen mittlerweile auch richtiges Futter (vor vier Wochen haben sie das erst angefangen zu entdecken und haben mehr oder weniger nur daran geknabbert und sich vor allem von der Muttermilch ernährt). Jetzt sind sie gierig wie die großen auch und kämpfen fast schon um jeden Bissen. Interessant ist, dass die Berkshire im Gegensatz zu den Tamworth wesentlich aggresiver und egoistischer sind, wenn es um das Fressen geht.

Ich konnte beim Mischen des Futters helfen und habe dann bei “meiner Gruppe” (also die, zu denen auch Miss Ellie gehört) den Futterteppich ausgebreitet und das Futter ausgestreut. Die Schweine sind so gierig, dass sie einen dabei fast umwerfen und man vor allem die Hälfte des Eimerinhalt über die Schweine kippt.

Bei herrlichem Wetter bin ich dann also so zwischen den Schweinen gesessen, habe ihnen beim Fressen zugesehen und konnte Miss Ellie ziemlich gut beobachten, mittlerweile ist auch eine direkte Kontaktaufnahme mit Ohrkraulen, über den Rücken streichen usw. möglich.

Futter und Zufütterung der Schweine

Die Schweine ernähren sich größtenteils von dem, was sie auf der Weide und im Wald finden. Das sind Wurzeln, Insekten, Schnecken, Gräser und zu den jeweiligen Jahreszeiten dann das Obst oder die Kastanien von den Bäumen. Da das aber dennoch nicht ausreichend ist, bekommen sie zusätzlich eine Futtermischung zugefüttert. Diese Mischung besteht zu zwei Dritteln aus gequetschtem Getreide (Weizen/Gerste) und einem Drittel Erbsen (oder Bohnen) als Eiweißträger.

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